| Operation
geglückt / Es fehlen noch 2600 DM / Mehr Informationen im Netz unter
www.funrunners.de/maria |
| Mission
Maria erfolgreich: Celler FunRunner rettet Kinderleben |
Cellesche
Zeitung, 24.
Februar 2000 (Von Sebastian Wenzel) |
CELLE. Punkt
10.45 Uhr betritt Doktor Felix Schier den Operationssaal der Kinderchirugie
an der Universität Jena. Drei Stunden später verlässt er ihn wieder.
Glücklich und erleichtert. Erleichtert, denn Schier hat in einer dreistündigen
Operation das Leben der zwei Monate alten Maria gerettet - nicht ganz
unbeteiligt an diesem Erfolg ist der Celler Jörg Grünhagen und das
Team von funrunners.de.
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Nach der erfolgreichen Operation
drückt
Adriana Tabacaru ihre Tochter an sich.
Möglich wurde dieses Happy-End erst durch
das Internet und den Einsatz der FunRunner.
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Spätestens
in drei Jahren wäre die kleine Maria an einem Steißbein-Teratom, ein
seltener, bösartiger Tumor, den sie seit ihrer Geburt hat, gestorben.
Schier gelang es am Montag das Steißbein Teratom zu entfernen. Während
der Operation verlor Maria lediglich 2 Milliliter Blut. Erleichtert
über den glücklichen Ausgang der riskanten Operation sind nicht nur
die Ärzte und Eltern von Maria, sondern auch der Celler Jörg Grünhagen
und das gesamte Team von der Internetseite funrunners.de. Grünhagen
und seine Kollegen können sich wirklich auf die Schultern klopfen,
denn sie sind mitverantwortlich, dass Maria lebt. Grund: Maria wurde
in Rumänien geboren. Dort konnten die Ärzte zwar ihre Krankheit diagnostizieren,
nicht aber heilen. Die verzweifelten Eltern erstellten eine Internetseite,
auf der sie um Hilfe baten. Grünhagen und das Team von funrunners.de
übersetzten diese Seite ins Deutsche und trieben die Rettung von Maria
voran. Grünhagen stieß bei seiner Suche auf die Uniklinik Jena, stellte
den Kontakt her und plante die Operation. Vergangenes Wochenende fuhr
er dann selbst nach Jena und sah dort die Eltern das erste Mal. "Ich
habe mir Daniel Tabacaru, den Vater von Maria, ganz anders vorgestellt",
lacht Grünhagen. Trotzdem wussten die beiden sofort, worüber sie reden
sollten. Klar, denn schließlich haben sie vor dem Treffen ausgiebig
miteinander kommuniziert. Jetzt ist Grünhagen wieder in Celle und
geht seiner Arbeit als Geschäftsführer bei einer Internet-Agentur
nach. Trotzdem kümmert er sich weiter um das Schicksal von Maria.
Die Operation war zwar erfolgreich, jetzt muss aber auch noch für
die Kosten aufgekommen werden. Der christliche Verein "Hoffnungsfunken"
hat ein zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt, das noch teilweise
abbezahlt werden muss. Insgesamt 10.000 DM kostete der Klinikaufenthalt.
Knapp 7.400 DM sind durch Spenden bereits zusammengekommen. Grünhagen
hofft, auch die restlichen 2.600 DM durch Spenden zusammenzubekommen.
Spendenkonten und mehr Informationen zu dem Fall gibt es im Internet
unter der Adresse www.funrunners.de/maria. |
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